Ball der Stars am 07.06.2014

Eine Woche vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien sorgen ehemalige Nationalspieler und andere legendäre Helden des runden Leders beim BALL der Stars für einen Leckerbissen in der altehrwürdigen Berliner HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“. Unter der Pfeife des Kultschiedsrichters Walter Eschweiler werden Titanen der 50jährigen Bundesligageschichte gegen Berliner Fußballlegenden unter dem Titel „geBALLt gegen ARMUT“ zugunsten eines Projekts zur Förderung armutsbetroffener Jugendlicher antreten.

Als erster prominenter Fußballer hat Ciriaco Sforza, Kapitän der legendären 1998er-Meistermannschaft des 1. FC Kaiserslautern und Champions-League-Sieger mit Bayern München, seine Unterstützung zugesagt. „Die Veranstaltung geBALLt gegen ARMUT bietet eine tolle Plattform, Menschen Mut zu machen“. Seinem Beispiel haben sich weitere hochkarätige Fußballer angeschlossen.

 

Wo

HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“, Normannenstraße 26/28, 10365 Berlin

Wann

07.06.2014 

Im Rahmenprogramm:

 

Marcel Raducanu

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auch genannt „Balkan-Maradona“, gilt als einer der besten Spieler der Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund. Der 2fache rumänische Meister und Pokalsieger betreibt heute eine erfolgreiche Fußballschule, durch die unter anderem Bayern-Star Mario Götze ging. Marcel Raducanu wird im Vorprogramm vom BALL der Stars eine Trainingseinheit für Kids leiten.

 

Jupiter Jones

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ist ein wichtiger musikalischer Beitrag von geBALLt gegen ARMUT. Die Band erhielt 2011 einen Echo für ihr Lied „Still“, dem meistgespielten Song in deutschen Radiosendern in diesem Jahr. Seitdem gehören Jupiter Jones zur Upper class der deutschen Popmusik und sind als Topact auf vielen deutschen Festivals präsent.

 

 

 

Ball der Talente

Menschen aller Altersklassen, die Straßenfussball betreiben, sind häufig begeisterte und zuweilen sehr talentierte Kicker_innen. Sie machen aus jedem noch so spärlichen Raum, nahezu ohne aufwendige Hilfsmittel, einen kleinen Fußball-Court und kicken mit Leidenschaft untereinander oder gegen andere Mannschaften. Oft finden diese Begegnungen im öffentlichen Raum zufällig statt – Begegnungen, die verbinden können, welche über Herkunft und Status hinweg Menschen zusammen bringen können. In diesem Setting werden wir auf den Ursprung des Fußballs zurückgeführt: Ein Teamsport, der überwiegend von weniger Privilegierten ausgeübt wurde und wird, der die Möglichkeit zum Wettkampf und zur Entwicklung von Fairness, Teamgeist und Begegnung eröffnet.

Diesen Spirit soll der „Ball der Talente“ aufgreifen. Acht bis zehn Mannschaften werden unmittelbar vor dem „Ball der Stars“ ein Turnier austragen. Auf dem Rasen des Hans-Zoschke-Stadions wird parallel auf zwei Kleinfeldern gespielt.

Rund um das Turnier werden kleine Contests stattfinden, wie z.B. Torwandschießen, Balljonglieren etc. Beginn des Turniers ist am 07.06.2014 um 10:30 Uhr. Die Siegermannschaft soll um 13:30 Uhr feststehen. Es können sich Mannschaften anmelden, die sich dem oben beschriebenen „Straßenfussball-Setting“ zugehörig fühlen.

Die Mannschaften bestehen aus 6 + 1 Spieler_innen.
Erfahrungsgemäß sollten 2 – 3 Einwechselspieler_innen mitgebracht werden.

Das Anmeldverfahren wurde geschlossen! Alle Plätze fürs Turnier sind belegt.
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Wo

HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“, Normannenstraße 26/28, 10365 Berlin.

Wann

07.06.2014

Die Spieler beim Ball der Stars

in alphabetischer Reihenfolge:

 

Ioannis Amanatidis

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bescherte mit dem wichtigsten Tor seiner Karriere der griechischen Nationalelf die Qualifikation zur Fußball-EM 2008. 42mal lief „Janni“ im Dress der Hellenen auf, dazu bestritt er 198 Bundesligaspiele. Mit dem VfB Stuttgart wurde er 2003 Vizemeister, mit Eintracht Frankfurt 2007 Pokalfinalist. Vor allem seine Zeit in der hessischen Metropole bleibt vielen in guter Erinnerung. Dort avancierte er als Kapitän wegen seines unbändigen Einsatzwillens und seiner legendären Interviews schnell zum Publikumsliebling. Heute hat er seinen Wohnsitz nach Zypern verlegt und kümmert sich von dort aus um sein Modelabel und sein Restaurant.

 

Steffen Baumgart

war absoluter Publikumsliebling der „Eisernen“ des FC Union Berlin und Spielführer 2003/2004. Der Mittelstürmer begann seine Karriere bei der SG Dynamo Schwerin, mit der er sensationell das FDGB-Finale erreichte, bevor er über Aurich zu Hansa Rostock wechselte. Nach sechs Jahren kam er zu Union und hat dort bis heute Kultstatus. Seine Profikarriere beendete er bei Energie Cottbus, mit dem er in die erste Bundesliga aufstieg und ließ seine Laufbahn in Magdeburg und Schöneiche ausklingen. Heute ist der 225fache Bundesligaspieler als Trainer tätig (bisher in Schöneiche, Magdeburg und Rostock).

 

 

Christian Beeck

Mit acht Jahren schnürte der gebürtige Rathenower zum ersten Mal die Stiefel für Union Berlin, wo er nach seinem Weggang 1990 drei Jahre später erneut anheuerte. Sportlich lief alles bestens bei den „Eisernen“, doch finanzielle Probleme verhinderten den Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Beeck wechselte 1995 zu Hansa Roststock und rockte mit einem überraschenden Platz 6 die Bundesliga. Über Düsseldorf kam er schließlich zu Energie Cottbus, wo er als Mannschaftskapitän großen Anteil am sportlichen Aufschwung der Lausitzer hatte.

Nach 70 Bundesliga- und 111 Zweitligaspielen beendete Beeck seine aktive Karriere und arbeitete anschließend als Sportdirektor bei Union Berlin und Energie Cottbus.

 

Michael Bemben

Der gebürtige Pole folgte 2007/2008 seinem ehemaligen Essener Trainer Uwe Neuhaus nach Berlin, schaffte dort zunächst die Qualifikation für die neu gegründete dritte Profiliga und anschließend den Aufstieg in die Zweite Liga. Mit starken Leistungen hatte er erheblichen Anteil am Erfolg des Berliner Kultclubs. Mit 34 Jahren ging er als „Oldie“ zurück zu seinem Heimatverein Górnik Zabrze in die höchste polnische Liga. Im Juni 2013 beendete er eigentlich seine aktive Laufbahn aufgrund anhaltender Knieprobleme.

Zuvor war der Flankenläufer unter anderem für die VfL Bochum aktiv und erreichte in der Saison 2003/2004 sensationell mit einem 5. Platz die UEFA-Cup-Qualifikation.

 

Ansgar Brinkmann

gilt als einer der letzten Straßenfußballer Deutschlands und gehört zu den Rekordhaltern bei der Anzahl seiner Vereinswechsel. Während seiner 20jährigen Profikarriere spielte er für nicht weniger als 12 Clubs, darunter auch für Tennis Borussia Berlin. In der Bundesliga schaffte er zwei Mal den Aufstieg in die erste Bundesliga – 1998 mit Eintracht Frankfurt und 2002 mit Armina Bielefeld. Außerhalb des Platzes galt er als „enfant terrible“, der manchmal über den Durst trank und verbal provozierte. Legendär ist der Spruch auf seinem Anrufbeantworter: „Bin bis fünf Uhr früh in meiner Stammkneipe zu erreichen“. Heute ist Ansgar Brinkmann Fußballtrainer, Buchautor, blogger – und vor allem er selbst geblieben.

 

Daniel Ernemann

Der gebürtige Oberpfälzer kam über Fürth, Bayern München Amateure und Augsburg nach Berlin, stieg mit Union 2001 in die 2.Bundesliga auf und erreichte das Pokalfinale, idas gegen den FC Schalke 04 verloren ging. In der Folgesaison spielte er mit den Köpenickern im UEFA-Pokal. Nach fünf sehr erfolgreichen Jahren wechselte er nach Österreich zu Austria Lustenau, zu denen er nach zwei Spielzeiten bei Dynamo Dresden zurückkehrte und bei denen er noch heute als Geschäftsführer arbeitet.

 

 

Walter Eschweiler (Schiedsrichter)

Walter Eschweiler

ging als „Pfeife der Nation“ in die bundesdeutsche Fußballgeschichte ein. Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter, der bei der WM 1982 in Spanien eine spektakuläre „Rolle rückwärts“ machte, ist wegen seines rheinischen Humors ein absoluter Sympathieträger. Eschweiler hat eine Vielzahl von nationalen und internationalen Pflichtspielen gepfiffen, darunter drei Europapokal-Finalspiele und das erste Pokalfinale im deutschen Frauenfußball.

 

 

Marcus Feinbier

Marcus Feinbier

UEFA-Cup-Sieger 1998 mit Bayer Leverkusen, ist ein waschechter Berliner, der bei Hertha Zehlendorf seine Karriere begann. Schon als 17jähriger bestritt er sein erstes Bundesligaspiel für Bayer Leverkusen und wechselte 1992 für ein Jahr zum damaligen Zweitligisten Hertha BSC, für die er 26 von möglichen 34 Ligaspiele bestritt. Bei Alemannia Aachen wurde Feinbier Torschützenkönig der Regionalliga West. 21 Jahre lang war Feinbier Profifußballer – heute ist er Trainer beim Bezirksligaaufsteiger FC Leverkusen.

 

Maurizio Gaudino

holte als Profi 1992 mit dem VfB Stuttgart die Deutsche Meisterschaft, war 1994 Teil des WM-Kaders der deutschen Nationalmannschaft und stellte seine Klasse auch gegen Diego Maradona unter Beweis. In seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt konnte er nahtlos an die Leistungen in Stuttgart anknüpfen und führte die „Adlerträger“ ins Viertelfinale des UEFA-Cup- Wettbewerbs. Nun gibt der 47-Jährige seine vielfältigen Erfahrungen als erfolgreicher Spielerberater an eine neue Spielergeneration weiter.

 

Falko Götz (Trainer der Berliner Legenden)

Für den BFC Dynamo war er 40mal in der DDR-Oberliga aktiv, setzte sich vor einem Europapokalsieg in die bundesdeutsche Botschaft in Jugoslawien ab und spielte nach einjähriger Sperre für Leverkusen, Köln, Galatasaray Istanbul, Saarbrücken und Hertha. Vier Landesmeistertitel und ein UEFA-Cup-Sieg stehen unter anderem auf seiner Titelliste. Als Trainer erwarb er sich in der Jugendabteilung von Hertha BSC einen vorzüglichen Ruf. Ab 2004 coachte er das  Profiteam und führte Hertha in seinen ersten beiden Spielzeiten zu einem hervorragenden vierten und sechsten Platz. Anschließend arbeitete er für Holstein Kiel, war Nationaltrainer in Vietnam und ist seit 2013 für Erzgebirge Aue tätig.
Im Legendenteam am 7.6.14 steht er an der Seitenlinie für die Berliner Mannschaft.

 

Ivan Klasnic

 ist in Hamburg geboren, mit dem FC St. Paul in die erste Liga aufgestiegen und mit Werder Bremen "Double-Sieger" in der Saison 2003/04 geworden: Ivan Klasnic gehörte jahrelang in der erste Riege deutscher Stürmer. Der 42fache kroatische Nationalspieler hat eine beeindruckende Karriere gemacht, bis er sich 2007 einer Nierentransplantation unterziehen musste. Seine Karriere war in Frage gestellt, doch Klasnic kämpfte sich zurück. Über den FC Nantes und den Bolton Wanderers kam er zurück in Bundesliga und spielte zultzt beim FSV Mainz 05.

 

Kostas Konstantinidis

ist vielen Berliner Hertha-Fans noch in bester Erinnerung. Der Sohn griechischer Einwanderer wurde in Schorndorf bei Stuttgart geboren und ging mit 12 Jahren zurück nach Griechenland. Seine Profikarriere lancierte er über OFI Kreta und Panathinaikos Athen, mit denen er griechischer Vizemeister wurde. 1999 kam der vielseitige Abwehrspieler dann nach Berlin und kam nach einem Intermezzo bei Bolton Wanderers auch wieder zurück. Kostas ist ein echter Sympathieträger, den die Fans liebten. 38mal lief er für die griechische Nationalelf auf und ließ nach weiteren Vereinsstationen in Hannover und Köln seine Karriere in Griechenland ausklingen.

 

Axel Kruse

Der ehemalige Hertha-Kapitän hat galt in den 1990er-Jahren als „enfant terrible“ der Bundesliga, aber auch als Lieblung der Fans. Bei Hansa Rostock entdeckt und dort zum Stammspieler der Profis gereift, plante Kruse im Alter von 19 Jahren seine Flucht in den „Westen“. 1989 setzte sich der U18-Europameister in Kopenhagen ab und schloss sich Hertha BSC an. Gleich in seiner ersten Saison war er der treffsicherste Stürmer der „Alten Dame“. 1991 wechselte Kruse zum damaligen Spitzenteam Eintracht Frankfurt und war dort gesetzt. Der VfB Stuttgart und der FC Basel waren seine nächsten Stationen – beim VfB war er zusammen mit Giovane Elber 1993/94 zweitbester Torschütze des Teams. 1996 wechselte er zurück zu Hertha BSC und wurde auf Anhieb Kapitän. Nach 141 Bundesligaspielen musste Kruse nach einem Zusammenprall mit Jens Lehmann (Schalke 04) seine Karriere beenden.

 

Pierre Littbarski

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alias „Litti“ verzauberte mit seinen Dribblings in den 80er und frühen 90er Jahren die Fußballfans in der ganzen Welt. Der Weltmeister von 1990 ist ein waschechter Berliner, hat aber in seiner Profikarriere nie für einen Berliner Club gespielt. Nach seiner Jugendzeit beim VfL Schöneberg und Hertha Zehlendorf wechselte er zum 1. FC Köln, für den er mit einer Unterbrechung (bei RC Paris) 15 Jahre kickte und in 406 Bundesligaspielen 116 Tore erzielte. 1993 wechselte der 73fache Nationalspieler, der an drei Weltmeisterschaften teilnahm, nach Japan. Dort beendete seine aktive Spielerkarriere und begann eine Trainerausbildung. In Japan fand er auch seine erste Trainerstation, arbeitete danach in Australien, im Iran und der Schweiz, kam aber immer wieder zurück nach Deutschland. Seit 2010 ist er beim VfL Wolfsburg tätig.

 

Thomas Meggle

geht jetzt mit Pausen in sein 15.Jahr für die Kiezkicker. Erlebte alle Höhen und Tiefen mit den Hamburgern und war wichtiger Spieler und erster Torschütze beim 2:1 Erfolg über Weltpokalsieger FC Bayern München und folglich Weltpokalsiegerbesieger. Gehört zu den beliebtesten und erfolgreichsten Spielern von St. Pauli und ist heute noch Teil des Vereins, momentan als U23-Trainer.

 

 

 Silivo Meissner

wurde als Vertragsspieler des VfB Stuttgart 2007 Deutscher Meister, konnte aber dazu wenig beitragen, weil er in der Rückrunde der Saison 2006/2007 leihweise beim 1. FC Kaiserslautern kickte. Dafür hatte der defensive Mittelfeldspieler maßgeblichen Anteil an der Vizemeisterschaft der Stuttgarter 2003. Seine Profikarriere begann der gebürtige Hallenser beim Chemnitzer FC, bevor er über Arminia Bielefeld ins Schwabenland wechselte und in seinen acht Jahren beim VfB zu einem Publikumsliebling wurde.

 

Hans Meyer (Trainer der Bundesligalegenden)

war als Spieler zweimaliger DDR-Meister (mit dem FC Carl Zeiss Jena), als Trainer der Einzige, der sowohl den FDGB-Pokal (1972, 1974, 1980 mit dem FC Carl Zeiss Jena) als auch den DFB-Pokal (2007 mit dem 1. FC Nürnberg) gewinnen konnte. Dazwischen erreichte er 1981 mit Jena das Finale des Europapokals der Pokalsieger, führte Borussia Mönchengladbach 2001 zurück in der 1. Bundesliga sowie ins Halbfinale des DFB-Pokals und trainierte nicht zuletzt mit Union Berlin und Hertha BSC sehr erfolgreich die beiden großen Berliner Clubs. Heute ist Meyer, für seinen intelligenten und bisweilen sarkatsichen Humor bekannt, Vorstandsitglied von Borussia Mönchengladbach.

 

Andreas "Zecke" Neuendorf

ist ein echter „Berliner Junge“.157 Bundesligaspiele hat Neuendorf bestritten, dazu sieben Champions- League- und acht UEFA- Cup- Spiele. Den größten Erfolg feierte er mit Bayer Leverkusen, mit denen er 1997 Deutscher Vizemeister wurde. Seinen „Legendenstatus“ erreichte er aber mit Hertha BSC. Für den erfolgreichsten Berliner Club ist er – mit zwei Unterbrechungen – seit 1998 aktiv, heute als stand- by- Profi. Um seinen Spitznamen „Zecke“ auf dem Trikot tragen zu dürfen – was ihm der DFB zunächst verweigerte – fertigte er einst ein Bild an. Damit ging „Zecke“ als Künstlername durch.

 

 Ronny Nikol

war ein Spätstarter in Sachen Fußball: Bis zu seinem 15. Lebensjahr widmete sich Ronny Nikol der Leichtatethik, bevor er nach der Wende beim BFC Dynamo mit dem Fußballspielen begann. Seine erste Profistation war ab 1995 der 1. FC Nürnberg, seine wichtigste Zeit folgte bei Union Berlin. Spieler kamen und gingen, doch Nikol war auf der linken Mittelfeldseite gesetzt. Sensationell erreichte er mit den „Eisernen“ das DFB-Pokalfinale 2001, spielte im UEFA-Cup und gehört bis heute zu den absoluten „Helden“ der Union-Fans. Nach weiteren Stationen in Cottbus, Essen, Dresden und Jena betreibt Ronny Nikol heute eine Fußballhalle in Berlin.

 

Jens Nowotny

48facher Nationalspieler, Weltmeisterschaftsteilnehmer 2006 sowie Europameisterschaftsteilnehmer 2000 und 2004, begann seine Karriere beim Karlsruher SC, bevor er zehn Jahre lang für Bayer Leverkusen kickte. In dieser Zeit gehörte er zu den herausragenden Innenverteidigern der Bundesliga 2006 unterschrieb Nowotny einen 3-Jahres-Vertrag beim 15fachen kroatischen Meister Dinamo Zagreb, musste jedoch aufgrund schwer wiegender Verletzungsprobleme 2007 seine Karriere beenden. Heute ist Jens Nowotny Inhaber einer Agentur für Sportmarketing und Events.

 

Peter Peschel

 12 Jahre lang, von 1989 - 2001, kickte Peter Peschel für den VfL Bochum. Mit dem Club sieg er drei Mal in die Bundesliga auf und schaffte 1995/96 den Einzug in den UEFA-Cup-Wettbewerb. Lange Zeit stand er auf dem Sprung in die Nationalmannschaft. Peschel absolvierte insgesamt 274 Pflichspiele für den VfL, davon 154 in der ersten Bundesliga. Über Duisburg und Regensburg kam er noch für kurze Zeit nach Berlin zu Tennis Borussia.

Heute ist der Mitteffeldspieler Kapitän der Traditonself des VfL Bochum und betreibt eine Fussballschule in seiner Heimatstadt Bönen.

 

Lutz Pfannenstiel

Als Abenteurer in Sachen Fußball schaffte er zwei bis heute einzigartigen Rekorde: Er ist der weltweit einzige Fußballer, der auf allen Erdteilen in einer Profielf spielte. Und er ist der einzige deutsche Spieler, der je für eine brasilianischen Proficlub auflief. Malaysia, England (drei Clubs), Südafrika, Finnland (dort Meister und Pokalsieger), Singapur (zwei Clubs, einmal Meister) Neuseeland (zwei Clubs) Norwegen (drei Clubs), Kanada (zwei Clubs), Ukraine und Brasilien hießen seine Stationen. Für Cham und Wacker Burghausen spielte er zwischenzeitlich jeweils wenige Wochen in Deutschland.  Als Trainer und Torwarttrainer arbeitete Lutz Pfannenstiel in Neuseeland, Armenien, auf Kuba und in Namibia, bevor er 2011 zurück in seine alte Heimat kam und seitdem als Scout für die TSG Hoffenheim tätig ist

 

Martin Pieckenhagen

Pieckenhagen

sorgte 2006 für ein absolutes Novum: Er war der erste deutsche Torwart, der ausgerechnet in für deutsche Fans prestigeträchtigen Niederlanden ein Tor aus dem Spiel heraus erzielte. Der gebürtige Berliner begann seine Karriere in seinen Kinderjahren bei Union Berlin, wo er nach zehn Jahren in die erste Mannschaft aufstieg. 1992/93 war er Stammtorwart der "Eisernen“, bevor er zum Stadtrivalen Tennis Borussia wechselte. Über Duisburg und seiner heutigen Heimatstadt Rostock kam er zum Hamburger SV, wo er 2003 den Ligapokal gewann. Der Publikumsliebling beim HSV beendete nach seinen Jahren in Holland seine Karriere bei Mainz 05 und ist heute in beratender Funktion bei einem Start-up-Unternehmen tätig.

 

Roberto Pinto

war zwischen 2001 und 2004 der Flügelflitzer auf der rechten Seite bei Hertha BSC, mit der er 2002 den deutschen Ligapokal gewann. Der portugiesische Mittelfeldspieler begann seine Karriere beim VfB Stuttgart, wurde dort zwei Mal in Folge deutscher B-Jugendmeister und wurde 1999 zu den Profis berufen. Über Bielefeld kam er zum Schweizer Rekordmeister Grasshopper Club Zürich, bevor er in Sandhausen fünf Jahre lang die rechte Seite beackerte. Als Oberligist ist „Robi“ heute beim FC Astoria Walldorf aktiv und lanciert von dort aus seine Trainerkarriere.

 

Serge Racine

 

kennen Berliner Fußballfreunde noch aus seiner Zeit beim inzwischen insolventen Fussballclub Wacker 04, als der Verein noch in der Zweiten Bundesliga spielte. Weltweite Beachtung fand Racine 1974. Bei der ersten und bisher einzigen WM-Qualifikation seines Heimatlandes Haiti lief die humorvolle Nummer 13 als Mittelfeldspieler auf. Seine Mannschaft musste sich zwar in der Vorrunde Italien, Argentinien und Polen geschlagen geben, doch in Haiti hat Serge Racine Heldenstatus.

 

Carsten Ramelow

46facher deutscher Mational- und 333facher Bundesligaspieler ist den meisten Fußballfreunden aus seiner Zeit bei Bayer Leverkusen in Erinnerung. Ramelow ist jedoch gebürtiger Berliner und kam über Tasmania Neukölln, Tennis Borussia, Hertha Zehlendorf und dem SC Siemensstadt zu Hertha BSC, mit deren Amateuren er 1993 sensationell ins DFB-Pokalfinale vorstieß. Der damalige Gegner hieß übrigens Bayer Leverkusen: Mit seinem späteren Arbeitgeber wurde er viermal deutscher Vizemeister, zweimal Vizepokalsieger und einmal Vize-Champions-League-Sieger. Das Los der zweiten Siegers war ihm auch bei der WM 2002 in Japan/Südkorea beschert. das tat seiner Popularität jedoch keinen Abbruch. Ramelow war respektiert als schnörkelloser Mittelfeldspieler, ohne jede Show-Attitüde.

 

Tobias Rau

 

Jahrelang war die deutsche Fußballnationalelf auf der Suche nach einem Mann für die linke Seite. Dann schien der Nachfolger für Breitner, Briegel oder Brehme gefunden zu sein: Tobias Rau. Über Eintracht Braunschweig und dem VfL Wolfsburg kam der sensible Kicker zu Bayern München, reifte dort zum Nationalspieler und zum  Hoffnungsträger als linker Außenverteidiger.  Endlose Verletzungen, die ihn aus der Bahn warfem und die Erkenntnis, dem unbändigen Konkurrenzkampf im Profisport für sich selbst ein Ende bereiten zu wollen, endeten jedoch bei einem Kariiereende mit nur 27 Jahren.  „Sofort nach dem Aufwachen hat man das Gefühl, heute besser sein zu müssen als der Mitspieler. Das ist jetzt vorbei.“ Heute studiert der Ex-Bayern-Profi an der Universität Bielefeld Sport, Pädagogik und Chemie.

 

Claus Reitmeier

schaffte es als bisher einziger Bundesligatorwart, den Ball in einem Spiel zwei Mal über das Stadion zu schießen. Bevor der 335fache Bundesligaprofi Reitmeier 1994 als Nachfolger von Oliver Kahn zum Karlsruher SC wechselte, hatte er bereits Engagements in der ersten Liga beim Wiener Sportclub (Österreich), den Stuttgarter Kickers und dem 1: FC Kaiserslautern hinter sich. Nach seiner Karlsruher Zeit wechselte er zum VfL Wolfsburg. Dort gehört er ebenso zu den Rekordspielern wie auf der Liste der zehn ältesten Spieler, die jemals in der Bundesliga eingesetzt wurden.

 

Mike Rietpietsch

 

Mit Bayer Leverkusen wurde der gebürtige Eberswalder 1997 Vizemeister, nachdem er seine Profikarriere 1993 bei Union Berlin gestartet hatte und 40 Einsätze für die „Eisernen“ absolvierte. Wenn er bei seinen anderen Stationen die Kapitänsbinde trug, hatte sie immer die Farbe rot-weiß – aus Verbundenheit zu seinem alten Club. Fortuna Düsseldorf, SC Freiburg, VfL Bochum, Rot-Weiß Oberhausen, MSV Duisburg, Holstein Kiel, Wuppertaler SV Borussia, Bonner SC waren seine Folgevereine, bis „Riete“ 2012 in seinem Wohnort Ratingen seine Laufbahn beendete.

 

Andreas Schmidt

 

Bereits im Alter von 17 Jahren wechselte der gebürtige Berliner in die Jugend von Hertha BSC. Aufsehen erregte er erstmals, als er 1993 zur legendären Hertha-Amateurmannschaft gehörte, die sensationell ins DFB-Pokalfinale vordring. Danach gehörte er für über 10 Jahre zum Stammpersonal der Hertha und feierte viele Erfolge, wie den Aufstieg 97/98 oder auch die goldene Zeit Anfang 2000, in der die Berliner die Champions-League aufmischten. Auch danach war er als Kapitän der Oberliga-Mannschaft wichtig für den Verein und bekam weiterhin einzelne Einsätze in der Bundesliga, bis er 2008 seine Karriere beendete.

 

Stefan Schnoor

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Über seinen Heimatverein VfR Neumünster kam Schnoor zum Hamburger SV, wo er sechs Jahre lang erfolgreich kickte, bevor es ihn auf die Insel zu Derby County verschlug. Nach zwei Jahren Premier League wechselte der Linksverteidiger zum VfL Wolfsburg, dessen Kapitän er zeitweise war. „Das Unscheinbare war immer das Besondere an Stefan Schnoor“ schrieb „Die Welt“ über einen Spieler, der nach außen unauffällig, nach innen immer ein Mann der klaren Worte war. Heute ist der 277fache Bundesligaspieler Inhaber einer Sportmarketing-Agentur und eloquenter Fußball-Experte auf sport1.

 

Marco Sejna

Geboren in Berlin, war seine erste Profistation die Hertha. 1991 kam er zu 6 Bundesligaeinsätzen und war danach für mehrere Jahre Stammtorhüter der Hertha in der 2.Bundesliga. Mitte der 90er wechselte er zu Tennis Borussia in die damalige dritthöchste Spielklasse. 2004/05 kam es zu einem Engagement bei den Eisernen, im darauffolgenden Jahr bei dem damaligen SV Yesilyurt Berlin. Zwischen 2006 und 2010 fand Marco sein Glück im Süden beim FC Ingolstadt, mit denen er mehrere Aufstiege, bis in die 2.Liga verzeichnen konnte. Zum Ende seiner Karriere wechselte der damals 38jährige zurück zum Stammverein Hertha BSC um als Nummer 3 auszuhelfen. Momentan ist er Torwarttrainer beim nächstjährigen Regionalligisten BFC Dynamo.

 

Ciriaco Sforza

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Weltpokalsieger, Champions-League-Gewinner, UEFA- Cup- Sieger und Deutscher Meister mit Bayern München – das sind nur die wichtigsten Titel des heute 43jährigen, der 2006 eine viel versprechende Trainerkarriere in seinem Heimatland Schweiz begann. Unvergessen bis heute: die legendäre Meisterschaft mit dem 1. FC Kaiserslautern. Als ersten und bislang einzigen Bundesliga-Aufsteiger führte Sforza die Pfälzer in der Aufstiegssaison als Kapitän zur Deutschen Meisterschaft.

 

Wolfgang Sidka

spielte in den goldenen 70ern neun Jahre lang bei Hertha BSC, wurde Vizemeister und Tabellendritter mit der „Alten Dame“ und stand zwei Mal im Pokalfinale. Insgesamt 333 Bundesligaspiele absolvierte der Mittelfeldspieler für die Hertha, für 1860 München und Werder Bremen, bevor er seine Trainerkarriere lancierte.
Sidka trainierte unter anderem Tennis Borussia Berlin, mit denen er 1994 sensationell das DFB-Pokal-Halbfinale erreichte, den SV Werder Bremen in der Nachfolgeära von Otto Rehagel und als Nationaltrainer in Bahrain und dem Irak.

 

Ervin Skela

Im Alter von 19 Jahren kam der gebürtige Albaner nach Deutschland, um bei Union Berlin seine bewegte Karriere zu starten. Oft wechselte er den Verein und hatte manchmal mehr, manchmal weniger Glück. Seine erfolgreichste Zeit erlebte der 75-malige albanische Nationalspieler wohl bei Eintracht Frankfurt, mit denen er 2003 in die Bundesliga aufstieg und einer der Stützen des Teams war. Sein zweites Hoch erlebte er von 2007 bis 2009 in Cottbus, wo er noch heute einen Legendenstatus hat. In der Zeit, im Jahr 2008, wurde er zudem Albaniens Fußballer des Jahres. Wir freuen uns auf einen Spieler der viel erlebt und vielen Fans mit seinem feinen Fuß Freude bereitet hat: Ervin Skela.

 

Mirko Votava

Er ist der bisher älteste Torschütze der Bundesliga (40 Jahre, 121 Tage) und mit 79 Einsätzen zudem Rekordspieler im DFB-Pokal. 546 Bundesligaeinsätze hat er auf dem Buckel und jede Menge Titel gewonnen: Mirko Votava.
Mit Borussia Dortmund gelang ihm 1976 der Aufstieg in die Bundesliga. Nach 189 Bundesligaspielen wechselte er als Europameister von 1980 füzu Altetico Madrid und wurde spanischer Pokalsieger. Zur Legende wurde er mit seinem Wechsel zu Werder Bremen. Im grün-weißen Trikot spielte der zweikampfstarke Defensivallrounder von 1985 – 1996 insgesamt 357 Mal, wurde zwei Mal Deutscher Meister, drei Mal Supercupsieger, zwei Mal Pokalsieger und Europacupgewinner der Pokalsieger.

 

Jurica Vranjes

Fünf Mal erreichte er zwischen 2001 bis 2008 die Champions-League, 26 Mal trug er das Trikot der kroatischen Nationalelf: Jurica Vranjes. Spätestens mit 15 Jahren, als er den 3. Platz bei der U16-WM erreichte, kam der Mittelfeld-Allrounder in die Notizbücher internationaler scouts. Über NK Osijek kam der heute 34jährige zu Bayer Leverkusen, wechselte anschließend zum VfB Stuttgart und kam 2005 zu Werder Bremen. Dort erlebte der ruhige und sehr mannschaftsdienliche Ex-Profi seine erfolgreichste Zeit, gewann den DFB- und den Liga-Pokal und stand 2009 im UEFA-Cup-Finale.

Regelmäßig präsentieren wir euch an dieser Stelle unsere „Neuzugänge“.

 

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