Vom Fußball zum Football: Axel Kruse

14.05.2014

„So einen wie ihn gibt es leider nur einmal“, schrieben die 11FREUNDE über unseren heutigen „Neuzugang“ Axel Kruse. Der ehemalige Hertha-Kapitän hat eine bewegte Geschichte und galt in den 1990er-Jahren als „enfant terrible“ der Bundesliga.

Bei Hansa Rostock entdeckt und dort zum Stammspieler der Profis gereift, plante Kruse im Alter von 19 Jahren nach einschneidenden Erlebnissen mit der Staatssicherheit der ehemaligen DDR seine Flucht in den „Westen“. 1989, drei Jahre nach seinem Entschluss, setzte sich der U18-Europameister in Kopenhagen ab und schloss sich Hertha BSC an. Gleich in seiner ersten Saison war er der treffsicherste Stürmer der „Alten Dame“.

1991 wechselte Kruse zum damaligen Spitzenteam Eintracht Frankfurt und war dort gesetzt. Der VfB Stuttgart und der FC Basel waren seine nächsten Stationen – beim VfB war er zusammen mit Giovane Elber 1993/94 zweitbester Torschütze des Teams. 1996 wechselte er zurück zu Hertha BSC und wurde auf Anhieb Kapitän. Nach 141 Bundesligaspielen musste Kruse nach einem Zusammenprall mit Jens Lehmann (Schalke 04) seine Karriere beenden.

Axel Kruse galt stets als „ehrliche Haut“, der auf dem Platz alles gab und sein Herz auf der Zunge trug. Für Fußballliebhaber ist er immer ein „Typ“ gewesen, der sich nie verbiegen ließ. 1999 wechselte Kruse dann für fünf Serien die Fronten, vom Fußball zum Football: Er machte Karriere beim American Football, wurde Mitglied der Berlin Thunder. Zweimal gewann Kruse als „Kicker“ schließlich die World Bowl Champion.

Am 7.6.14 wird der heutige Geschäftsführer einer Film- nd Fernsehproduktionsforma und TV-Experte bei geBALLt gegen ARMUT dabei sein. Willkommen im Club, Axel!

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